Sprachhaus

Zuhause oder unterwegs, als Einzelspieler oder gemeinsam –
24 Wörterspiele für Große und Kleine
verkürzen die Zeit
bis Heiligabend.

Buchstabensalat

 

Heute wird es kniffelig. Ein Ratespiel mit Geheimschrift – sozusagen.

Wir können Texte lesen, bei denen die Buchstaben der einzelnen Wörter völlig durcheinander geraten sind – Hauptsache der an der ersten und an der letzten Stelle steht der richtige Buchstabe jedes Wortes.

Also zum Beispiel:
Porerbit dcoh emianl, ob ihr ekrnent, welche Mrähecn der Bdreür Grimm sich hinter den bideen foenegldn Tteexn vbeergren.

Richtig: Probiert doch einmal, ob ihr erkennt, welche Märchen der Brüder Grimm sich hinter den beiden folgenden Texten verbergen.

Viel Vergnügen.


Märchen Nummer 1         (Auflösung zum Herunterladen im roten Kasten)
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Es war enaiml ein Mehdäcn, dem war die Meuttr getbrsoen.

Ihre neue Semtuetitfr htate zewi Thetöcr mit ins Huas gcebahrt und sie weran alle sher gemien zu ihr. Sie msuste den gnaezn Tag shcwer aritbeen, früh ahsfeuetn, Wesasr taegrn, Feuer mhaecn, kecohn und whcasen. Adnbes, wenn sie mdüe war, mstsue sie sich neebn den Hred in die Achse lgeen. Und weil sie duarm imemr sbatiug und sihctmuzg war, nentann sie es Atnuetephscl.

Es begab sich, daß der König ein gßores Fset vaatlenertste, auf dem scih der Pinrz enie Geilahmn acsusheun sollte. Athpeuntescl bat die Smtiteftuer, sie mtchöe ihm ebluearn hghueenizn. „Apestuchntel,“ antwtotere die Sitefemttur, „du bist vlol Sautb und Smhuctz und wsillt zum Fset? Du dasrft nciht mit, dnen du hast kneie pcgeärhitn Kdieler.“ Daruaf etlie sie mit iehrn soeltzn Trhetcön fort.

Aepnuchtetsl ging zum Garb ihrer Mtuter und weitne bis die Tnreän duaraf helrerefniedein. Als sie die Augen wedeir ötfnfee, trug sie pclzilöth ein pächertgis Kelid und gdoenle Shhuce.

So gnig es zum Fest und der Pnirz tzatne mit ihr. Als es Aebnd war, wtolle Aetnpecthsul frot, der Prinz woltle sie beeitelgn, aebr sie eapntsrng ihm so ghweinscd, daß er nchit foegln knotne. Auf der Tpepre vreolr sie enein irher Shuche. Der Pnriz fnad den Suhch und sarcph: „Kneie aernde soll meine Glheamin wedren, als die, an deren Fuß deseir gdolnee Shcuh pßat.“ Und er leiß im gnzean Knröegicih ncah dem Mheädcn sehcun, der der Suchh psatse.

Als er zu iehrm Hause kam, da ptsase der Shuch wie aeseoggsnn. Und als Actthseunepl scih in die Hhöe rthcetie und dem Pinrzen ins Gihcset sah, da enartkne er sie.

Und sie leetbn gcülilkch alle Tgae.

 

 

Märchen Nummer 2         (Auflösung zum Herunterladen im roten Kasten)
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Es war enimal ein arems frmmeos Meähcdn, das lbete mit seenir Mteutr alelin, und sie hatten nihcts mehr zu eessn.

 

Da gnig das Knid hauins in den Wlad. Dort bentgegee ihm enie atle Frau, die knntae sieenn Jemamr shcon und sntcehke ihm ein Tpefcöhn, zu dem sltole es segan “Tfhöcpen, kohce.” so ktohce es getun seßün Herbsreii, und wnen es satge “Thecfpön, seth.” so hötre es weider auf zu kheocn. Das Meächdn bcrathe den Topf seiner Mutter heim, und nun wearn sie irehr Aurmt und ihers Hrngues liedg und aeßn sßüen Brei so oft sie wetllon.

 

Enamil war das Mcähden aeaggsungen, da srapch die Mtuter “Tcföhpen, koche.” da khcote es, und sie aß scih satt; nun wlotle sie, dsas das Tcpefhön wedier aeröhfun slotle, aber sie wsutse das Wort nhict. Also kcthoe es weteir und der Brei siteg über den Rnad hunias. Es ktchoe die Khcüe und das gnaze Haus voll, und das zwtiee Huas und dnan die Sarßte, als wlltoe es die gzane Welt stat mceahn.

 

Ecidnlh, wie nur ncoh ein enzieigs Haus üribg war, da kam das Knid hiem, und spcrah nur “Tecfpöhn, steh.” da htröe es auf zu kehocn; und wer wdieer in die Satdt wlotle, der msuste scih desseucrhn.

 

 

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